Biometrische Passfotos selber machen

Wenn man biometrische Fotos für den Personalausweis und Reisepass selber machen möchte, muss man sich an die Vorgaben der Bundesdruckerei halten. Qualitativ hochwertige Fotos sind die zwingende Voraussetzung damit das Foto für den Pass und Ausweis benutzt werden kann. Ebenso darf man keine Grimassen schneiden, keine Kopfbedeckung und keine Sonnenbrille tragen und vor allem das Gesicht nicht mit Haaren verdecken.

Hier die Anforderungen im Einzelnen:

Format

Das Foto muss die Gesichtszüge von der Kinnspitze bis zum oberen Kopfende, sowie beide Gesichtshälften deutlich zeigen. Das Gesicht muss 70 – 80% des Fotos einnehmen, also ca. 32 – 36 mm vom Kinn bis zum oberen Kopfende (ohne Frisur) und zentriert auf dem Foto platziert sein.

Schärfe & Kontrast

Das Bild muss scharf, klar und konstrastreich sein.

Ausleuchtung

Alle Teile des Gesichts müssen gleichmäßig ausgeleuchtet sein ohne dass Reflexionen oder Schatten im Gesicht zu sehen sind. Ebenso muss man rote Augen vermeiden.

Hintergrund

Der Hintergrund muss einfarbig und hell gestaltet sein damit ein Kontrast zwischen Gesicht und Haaren sichtbar ist. Idealerweise wählt man einen grauen Hintergrund – bei hellen Haaren ein mittelgrauer Hintergrund. Weitere Personen odre Gegenstände dürfen natürlich nicht zu sehen sein.

Qualität

Das Foto muss auf einem hochwertigen (Foto-) Papier mit einer Druckauflösung von mindestens 600 dpi vorliegen ohne Knicke und Verunreinigungen. Die Hauttöne müssen natürlich wiedergegeben werden.

Kopfposition und Gesicht

Die Person muss mit einem neutralen Gesichtsausdruck und geschlossenem Mund gerade in die Kamera blicken. Der Kopf darf nicht geneigt oder gedreht sein.

Augen und Blickrichtung

Die Person muss direkt in die Kamera blicken, die Augen müssen geöffnet und deutlich sichtbare sein. Haare und Brillen dürfen die Augen nicht ganz oder teilweise verdecken. Wenn man Brillen trägt, dann darf keine Reflexion auf den Gläsern zu sehen sein. Ebenso dürfen die Gläser nicht getönt sein – Aufnahmen mit Sonnenbrille sind daher nicht gestattet.

Kopfbedeckung

Kopfbedeckungen sind nur aus religiösen Gründen zulässig. Das Gesicht muss aber dann von der unteren Kinnkante bis zur Stirn erkennbar sein ohne dass auf Teilen des Gesichts ein Schatten zu sehen ist.

Kinderfotos

Bei Kinderfotos sind für Kinder bis 10 Jahren folgende Aussnahmen gestattet: die Gesichtshöhe muss 50 – 80% des Fotos einnehmen (also von Kinnspitze bis zum oberen Kopfende ca. 22 – 36 mm).

Weitere Informationen gibt es bei der Bundesdruckerei.

Instagram Account löschen – so einfach gehts

Nachdem Facebook die US Firma Instagram gekauft hatte, stiegen bereits die Sicherheitsbedenken bei den Nutzern. Meldungen und Gerüchte über die Nutzung und Vermarktung der User-Bilder durch Instagram erhitzten weiterhin die Gemüter sodass viele Nutzer ihren Account schlossen und sich nach Alternativen zu Instagram umsahen.

Instagram Account löschen

Wer seinen Account nun löschen möchte kann das auf folgender URL tun: https://instagram.com/accounts/remove/request/. Man löscht dann jedoch den Account inklusive aller Fotos, Kommentare, Herzen / Likes und Freunde. Der Account kann später nicht mehr reaktiviert und der Benutzername nicht mehr verwendet werden.

Instagram Bilder herunterladen und speichern

Seine Bilder kann man vor der Löschung mit dem kostenfreien Dienst Instaport exportieren und auf der Festplatte speichern. Auch wenn Kontakte, Kommentare und Likes unwiderruflich verloren gehen, so kann man über den Dienst instaport.me seine Bilder exportieren sichern.

Die Software ist komplett kostenlos und kinderleicht zu bedienen:

1. Account verbinden

Hier gibt man seinen Nutzernamen und das Passwort ein – man wird dann umgehend auf Instragram weitergeleitet und muss den Zugriff bestätigen.

2. Bilder exportieren

Im nächsten Schritt kann man auswählen ob man seine Bilder als .zip herunterladen oder in Facebook bzw. Flickr verschieben möchte.

3.  Bilder auf der Festplatte speichern

Kostenlose und lizenzfreie Bilder finden

Fotoportale und Bilderdatenbanken sind meist teuer. Es gibt jedoch einen Trick um einfach und schnell Motive zu finden und die Fotos und Bilder dann kostenlos verwenden zu dürfen. Die Verwendung der Bilder unterliegt oftmals bestimmten Lizenzbestimmungen. In diesem Fall ist die Creative Commons Licence interessant.

Wenn sie daher Bilder verwenden, achten sie auf die notwenigen Angaben zur Quelle und eventuell anfallende Lizenzgebühren. Es gibt aber einen einfacheren Weg professionelle Bilder kostenlos zu bekommen.

1. Schöne Motive finden

Jedes Bild wird in der jeweiligen Bilderdatenbank von Nutzern mit bestimmten Tags versehen. Professionelle Bilderdatenbanken nutzen hier ein sehr umfangreiches Tagging – schließlich wollen sie ja auch die Bilder verkaufen.

Flickr (Yahoos Fotoportal) hat hingegen ein Nutzer-Tagging. Viele Bilder decken daher nicht alle relevanten Tags ab – können aber unter bestimmten Lizenzbestimmungen kostenlos verwendet werden.

Sie suchen ein Bild zum Thema Fortschritt. Innerhalb von Flickr finden sie entweder keine Bilder (da viele Autoren in ihrer Muttersprache taggen) oder nicht das richtige Motiv.

  1. Gehen sie zu einer Bilderdatenbank und suchen sie dort ein Motiv zum Thema Fortschritt. Auf Grund des ausgereiften Taggings sehen sie nun eine breite Auswahl an möglichen Motiven.
  2. Gehen sie dann mit dem konkreten Motiv (z.B. Zahnräder um Fortschritt zu symbolisieren) zurück zu Flickr und suchen sie dort nach “Zahnrad” und den korrespondierenden spanischen, französischen oder englischen Wörtern.
  3. Achten sie auf die Lizenzbestimmungen – sie können bei der Suche nach lizenzfreien Fotos und Bilder filtern.

Achtung: dies ist keine Aufforderung Bilderdatenbanken zu meiden. Oftmals bieten diese professionelle Bilder in hoher Auflösung zum niedrigen Preis.

2. Plattformen durchsuchen und Creative Commons Suchmaschinen

Eine einfachere Möglichkeit bietet die Suchmaschine let’s cc. Sie durchsucht Plattformen nach Bildern und Fotos die der CC Licence unterliegen. Ebenso kann man bei Wikimedia oder Flickr direkt nach entsprechenden Fotos suchen.

Glückwunschkarten zur Geburt selber machen

Die Geburt eines Babys ist für alle Angehörigen und Freunde ein großes und freudiges Ereignis. Natürlich möchten die meisten Menschen die Freude mit den frisch gebackenen Eltern teilen und ihnen ihre Glückwünsche für den neuen Erdenbürger mitteilen. Oftmals benötigen die Eltern und ihr Neugeborenes jedoch erstmal Zeit für sich, um sich an die neue Situation zu gewöhnen.

Um seine Freude trotzdem zum Ausdruck zu bringen, ist eine Glückwunschkarte zur Geburt eine nette Idee. Dies ist zudem eine Möglichkeit für Verwandte, die nicht in der Nähe wohnen und dennoch zur Geburt gratulieren möchten. Karten zur Geburt können heute in fast allen Geschäften, die über Gruß- und Glückwunschkarten verfügen, erworben werden.

Viel persönlicher ist natürlich eine selbst gestaltete Karte, die ganz individuell für den neuen Erdenbürger gestaltet werden kann. Es kann der Name des Kindes zusammen mit den Geburtsdaten und einem passenden Bild als Cover verwendet werden.

In der Karte bleibt so noch genügend Platz für ein Gedicht und persönliche Wünsche und Grüße. Eine andere Möglichkeit ist ein schönes Gedicht oder das persönliche Horoskop des Kindes auf die Außenseite der Karte zu schreiben und mit typischen Symbolen für die Geburt eines Kindes zu verzieren. Eigene Fotos, eigene Gedichte, selbst gemalte Bilder, der Phantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Pop Art Portraits selber machen

Man kann leicht ein eigenes Pop Art Portrait in wenigen Schritten zu Hause am Computer erstellen. Die Zeitschrift MacWelt hat hierzu einen interessanten Workshop veröffentlicht. Sie benötigen hierzu nur eine geeignete Bildbearbeitungssoftware und ein geeignetes Portrait Foto.

Wir empfehlen ihnen die Software Adobe Photoshop, da diese weit verbreitet ist und eine sehr intuitive Oberfläche bietet. So können auch Einsteiger bereits tolle Pop Art Portraits erstellen. Die Macwelt benutzt ebenfalls diese Software und geht wie folgt vor:

  1. Bild auswählen
  2. Bild freistellen
  3. Kontrast und Farben bearbeiten
  4. Filter nutzen
  5. Hintergrund einstellen

Anmerkung: Im letzten Schritt müssen sie den Hintergrund bearbeiten. Achten sie hier darauf, dass Farben zusammen passen. Inspirationen finden sie direkt bei Adobe auf der Webseite Adobe Kuler.

Den kompletten Workshop finden sie hier: Pop Art aus Portrait.